Schiffsradar / Marine Traffic / Vesselfinder - Schiffsposition online verfolgen

Schiff finden / Schiff verfolgen / Schiff finden auf: Vessel Tracker - Vesselfinder - Ship Position - Boating - Routing

Im Internet können nicht nur Flugzeuge verfolgt werden - es gibt auch ein Schiffsradar! Hier können die Schiffspositionen auf der ganzen Welt verfolgt und beobachtet werden. Du erhältst dabei nicht nur Informationen über die unterschiedlichen Schiffspositionen, sondern wirst auch mit schiffspezifischen Details versorgt. Ein kostenloses Angebot, das vor allem Schiffbegeisterte faszinieren wird.

Ein Online-Tool für Schiffbegeisterte

Das Online-Tool stellt Dich garantiert vor keine großen Herausforderungen: Auf der Karte wirst Du zunächst grüne Kästchen sehen, die allesamt Zahlen haben. Jede Zahl steht für die Anzahl der Schiffsobjekte in dem betreffenden Kartenabschnitt. Nutze die Zoom-Funktion, sodass Du die einzelnen Schiffe noch besser sehen kannst. Du wirst dabei bemerken, dass es unterschiedliche Farben gibt. Die Farben geben Dir die Information, ob es sich um ein gewöhnliches Passagierschiff, ein Tankschiff, ein Frachtschiff oder eine Yacht handelt. Das Raute-Symbol zeigt an, dass sich das Objekt nicht bewegt - das Schiff befindet sich daher im Hafen. Das Pfeil-Symbol steht hingegen für ein bewegendes Objekt - das bedeutet, dass das Schiff gerade unterwegs ist. Es sind simple Farben und Symbole, die Dir aber zahlreiche Informationen geben, sodass Du weißt, welche Schiffe gerade unterwegs sind oder im Hafen stehen.

Du bekommst zahlreiche Informationen

Wenn Du auf das Schiff-Symbol klickst, bekommst Du weitere Informationen. So erhältst Du eine detaillierte Statistik über den Typ, das Ziel, die Landesflagge, den Routenverlauf und die Geschwindigkeit. Zudem findest Du auch eine große Bildgalerie mit unzähligen Aufnahmen des Schiffes. Natürlich können die User auch selbst Bilder vom Schiff hochladen, sodass Du immer mit neuesten Aufnahmen des Schiffes versorgt wirst. Die Schiffsbeobachtung funktioniert auch einwandfrei für Binnengewässer - also auch für Seen und Flüsse, sodass Du nicht nur Schiffe beobachten kannst, die auf dem Meer unterwegs sind. Die Schiffsbeobachtung garantiert zahlreiche Informationen und Details, sodass garantiert keine Langeweile aufkommen kann!

Wie werden die Daten verarbeitet?

Die Daten werden von einem automatischen Identifikationssystem (AIS - "Automatic Identification System) gesammelt und weitergegeben. Schiffe, die eine bestimmte Größe haben, müssen mit einem derartigen Gerät ausgerüstet werden. Damit die gesendeten Daten auch empfangen werden können, sind API-Stationen erforderlich, welche die Daten nicht nur sammeln, sondern auch konvertieren und in weiterer Folge an die unterschiedlichen Einrichtungen weitergeben. Natürlich gibt es Schiffe, die sich nicht auf der Karte finden lassen. Ist keine API-Station in der Nähe, können die Daten nicht gesammelt und somit nicht weitergegeben werden. Von Vorteil ist, dass jeder Nutzer das Projekt eigenständig unterstützen kann: Einfach eine API-Station zu Hause installieren, sodass die Daten gesammelt und in weiterer Folge weiterverarbeitet werden können. Wohnst Du in einer Gegend, in der kaum Schiffe erfasst werden, kannst Du das API-Gerät sogar kostenlos anfordern - schlussendlich lebt das Projekt von neuen Stationen, sodass noch mehr Daten gesammelt und weiterverarbeitet werden können. Bist Du unsicher, ob Du ein derartiges Gerät kostenlos erhältst, solltest Du einfach nachfragen und Dein Glück versuchen.

Nutze den Transponder für Dein eigenes Schiff

Wenn Du eine eigene Yacht besitzt und willst, dass diese auch 24 Stunden lang auf einem Schiffsradar angezeigt wird, musst Du ebenfalls Vorkehrungen treffen und einen dementsprechenden AIS-Transponder auf dem Schiff installieren. Dabei spielt die Größe Deiner Yacht keine Rolle - ein günstiges Gerät reicht aus, wenn die Yacht nicht von Gesetz aus mit einem Transponder ausgerüstet werden muss. Neben dem Transponder stehen Dir auch Alternativen zur Verfügung - so etwa die mAIS App. Wichtig ist, dass Du hier alle statistischen Daten korrekt eingibst, sodass Dein Schiff auf dem Radar aufscheint.

Schiff-Freunde werden begeistert sein

Du willst nicht nur Informationen über die Route des Schiffs, sondern mitunter auch Details über das Schiff selbst? Dann wirst Du mit Sicherheit begeistert sein! Du wirst nicht nur Informationen über die Route bekommen, sondern erhältst auch Details zu dem Typ, der aktuellen Geschwindigkeit und auch Informationen, ob das Schiff unterwegs ist oder sich im Hafen befindet!

Marinetraffic

Noch immer ist keine Fähre in Sicht. Auch die Mitarbeiter der Gesellschaft haben keine Ahnung, wann die Fähre ankommen wird. Der Fahrgast ist nervös, unsicher und mitunter genervt von der Tatsache, keine relevanten Informationen zu bekommen. Sollte der Fahrgast noch einen Kaffee trinken oder lieber in der Nähe bleiben? Eine Möglichkeit ist der Blick auf marinetraffic.com. Auf diesem Portal können alle Schiffe identifiziert und auch verfolgt werden, sofern sie eine bestimmte Größe haben. Klickt der User auf das dementsprechende Symbol, erhält er Informationen über die Landesflagge, den Schiffstyp, den Status, die aktuelle Geschwindigkeit, den Kurs, die Länge und Breite, den Tiefgang und auch über den Zielhafen. Auf marinetraffic.com finden sich auch zahlreiche Bilder der Schiffe, die von den Usern hochgeladen werden können.

Das System hinter marinetraffic.com

Diese spezielle Daten und Informationen erhalten die User dank "Automatic Identification System" (AIS) oder dem "Universal Automatic Identification System" (UAIS). Bei den automatischen Identifikationssystemen handelt es sich um Funksysteme, die Navigations- und sonstige Schiffsdaten austauschen, sodass in den letzten Jahren eine Verbesserung der Sicherheit und Lenkung des Schiffsverkehrs erfolgte. Am 6. Dezember 2000 wurden die Identifikationssysteme von der "Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) als Standard angenommen. Im "Internationalen Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See" (SOLAS) findet sich auch die Ausrüstungspflicht aller Schiffe, die internationale Fahrten durchführen. Seit dem Januar 2004 sind alle Berufsschiffe über 300 BRZin und seit Juli 2008 auch alle über 500 BRZ verpflichtet, eine AIS-Anlage installiert zu haben. Selbst Schiffe, die mehr als 50 Passagiere an Bord haben und länger als 20 Meter sind, müssen über ein AIS-Bordgerät verfügen. Ausgenommen sind lediglich Kriegsschiffe. Für Traditionsschiffe gibt es nationale Ausnahmeregelungen. Die SOLAS-Regeln gelten nicht für Binnenschiffe; hier sind die nationalen- oder EU-Regeln einzuhalten.

Welche Daten werden übermittelt?

Das AIS meldet zahlreiche Daten, die von den Empfangsgeräten, die sich aber in der Reichweite befinden müssen, empfangen und in weiterer Folge ausgewertet werden. Zu den Daten gehören:
Des Weiteren werden auch die Reisedaten übermittelt. Dazu gehören das Reiseziel, die geschätzte Ankunftszeit und auch die Anzahl der Personen, die sich an Bord befinden. Das Inland-AIS präsentiert zudem noch weitere Daten:
  1. ENI-Schiffsnummer
  2. Gefahrgutklasse der Ladung
  3. Verbandsdaten (Länge, Breite, Gattung ERI)
  4. Tiefgang
  5. Fahrwasserseite rechts/links
  6. Beladungszustand
  7. Maximale Höhe über Wasser
Zu beachten ist, dass natürlich nicht immer alle Daten zur Verfügung stehen. Vor allem bei Sportschifffahrten kommt es immer wieder vor, dass nur der Schiffsname, die Position, der Kurs, MMSI und die Schiffsgröße gefunkt werden. Damit die Daten in weiterer Folge ausgewertet werden können, muss sich in der Nähe eine AIS-Empfangsstation befinden. Steht kein Empfänger zur Verfügung, können die gesendeten Daten somit nicht empfangen und sodann auch nicht weitergeleitet werden. Somit können nur AIS-Schiffe verfolgt werden, die sich in der Küstennähe befinden. Auch niedrig fliegende Satelliten ("LEO" - Low Earth Orbit) können die Daten empfangen und weiterleiten. Vesseltracker.com, ein kommerzieller Dienst, ist - so die eigenen Angaben - der allererste AIS-Provider, der die terrestrischen AIS-Positionen mit seinen Satelliten-Positionen kombiniert. Somit können die User auch Schiffe verfolgen, die sich auf hoher See befinden.

Der User kann ein Teil des Systems werden

Wohnt der User in Wassernähe, kann er eine AIS-Station installieren und in weiterer Folge ein Teil des Systems werden. Der User kann die Station, zumindest mit etwas Glück, kostenlos von der Seite (marinetraffic.com) beziehen. Besitzt der User ein eigenes Schiff oder Boot, kann er dieses ebenfalls mit dem Sender ausstatten und seine Daten über eine App übermitteln. Die App gibt es für Android- und iOS-Geräte. Des Weiteren gibt es kommerzielle Dienste, so etwa FleetMon (www.fleetmon.com), die von Hamburg.de genutzt werden (www.hamburg.de/schiffsradar). Somit können alle Schiffe verfolgt werden, die sich im Raum Hamburg befinden. Die Verfolgung ist rund um die Uhr - in Echtzeit - möglich.

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