Hafenradar 24 Rostock

Schiff finden - Schiff verfolgen

Vessel Tracker - Vesselfinder - Ship Position - Boating - Routing

Im Internet können nicht nur Flugzeuge verfolgt werden - es gibt auch ein Schiffsradar! Hier können die Schiffspositionen auf der ganzen Welt verfolgt und beobachtet werden. Du erhältst dabei nicht nur Informationen über die unterschiedlichen Schiffspositionen, sondern wirst auch mit schiffspezifischen Details versorgt. Ein kostenloses Angebot, das vor allem Schiffbegeisterte faszinieren wird.

Ein Online-Tool für Schiffbegeisterte

Das Online-Tool stellt Dich garantiert vor keine großen Herausforderungen: Auf der Karte wirst Du zunächst grüne Kästchen sehen, die allesamt Zahlen haben. Jede Zahl steht für die Anzahl der Schiffsobjekte in dem betreffenden Kartenabschnitt. Nutze die Zoom-Funktion, sodass Du die einzelnen Schiffe noch besser sehen kannst. Du wirst dabei bemerken, dass es unterschiedliche Farben gibt. Die Farben geben Dir die Information, ob es sich um ein gewöhnliches Passagierschiff, ein Tankschiff, ein Frachtschiff oder eine Yacht handelt. Das Raute-Symbol zeigt an, dass sich das Objekt nicht bewegt - das Schiff befindet sich daher im Hafen. Das Pfeil-Symbol steht hingegen für ein bewegendes Objekt - das bedeutet, dass das Schiff gerade unterwegs ist. Es sind simple Farben und Symbole, die Dir aber zahlreiche Informationen geben, sodass Du weißt, welche Schiffe gerade unterwegs sind oder im Hafen stehen.

Du bekommst zahlreiche Informationen

Wenn Du auf das Schiff-Symbol klickst, bekommst Du weitere Informationen. So erhältst Du eine detaillierte Statistik über den Typ, das Ziel, die Landesflagge, den Routenverlauf und die Geschwindigkeit. Zudem findest Du auch eine große Bildgalerie mit unzähligen Aufnahmen des Schiffes. Natürlich können die User auch selbst Bilder vom Schiff hochladen, sodass Du immer mit neuesten Aufnahmen des Schiffes versorgt wirst. Die Schiffsbeobachtung funktioniert auch einwandfrei für Binnengewässer - also auch für Seen und Flüsse, sodass Du nicht nur Schiffe beobachten kannst, die auf dem Meer unterwegs sind. Die Schiffsbeobachtung garantiert zahlreiche Informationen und Details, sodass garantiert keine Langeweile aufkommen kann!

Wie werden die Daten verarbeitet?

Die Daten werden von einem automatischen Identifikationssystem (AIS - "Automatic Identification System) gesammelt und weitergegeben. Schiffe, die eine bestimmte Größe haben, müssen mit einem derartigen Gerät ausgerüstet werden. Damit die gesendeten Daten auch empfangen werden können, sind API-Stationen erforderlich, welche die Daten nicht nur sammeln, sondern auch konvertieren und in weiterer Folge an die unterschiedlichen Einrichtungen weitergeben. Natürlich gibt es Schiffe, die sich nicht auf der Karte finden lassen. Ist keine API-Station in der Nähe, können die Daten nicht gesammelt und somit nicht weitergegeben werden. Von Vorteil ist, dass jeder Nutzer das Projekt eigenständig unterstützen kann: Einfach eine API-Station zu Hause installieren, sodass die Daten gesammelt und in weiterer Folge weiterverarbeitet werden können. Wohnst Du in einer Gegend, in der kaum Schiffe erfasst werden, kannst Du das API-Gerät sogar kostenlos anfordern - schlussendlich lebt das Projekt von neuen Stationen, sodass noch mehr Daten gesammelt und weiterverarbeitet werden können. Bist Du unsicher, ob Du ein derartiges Gerät kostenlos erhältst, solltest Du einfach nachfragen und Dein Glück versuchen.

Nutze den Transponder für Dein eigenes Schiff

Wenn Du eine eigene Yacht besitzt und willst, dass diese auch 24 Stunden lang auf einem Schiffsradar angezeigt wird, musst Du ebenfalls Vorkehrungen treffen und einen dementsprechenden AIS-Transponder auf dem Schiff installieren. Dabei spielt die Größe Deiner Yacht keine Rolle - ein günstiges Gerät reicht aus, wenn die Yacht nicht von Gesetz aus mit einem Transponder ausgerüstet werden muss. Neben dem Transponder stehen Dir auch Alternativen zur Verfügung - so etwa die mAIS App. Wichtig ist, dass Du hier alle statistischen Daten korrekt eingibst, sodass Dein Schiff auf dem Radar aufscheint.

Schiff-Freunde werden begeistert sein

Du willst nicht nur Informationen über die Route des Schiffs, sondern mitunter auch Details über das Schiff selbst? Dann wirst Du mit Sicherheit begeistert sein! Du wirst nicht nur Informationen über die Route bekommen, sondern erhältst auch Details zu dem Typ, der aktuellen Geschwindigkeit und auch Informationen, ob das Schiff unterwegs ist oder sich im Hafen befindet!

Marinetraffic

Noch immer ist keine Fähre in Sicht. Auch die Mitarbeiter der Gesellschaft haben keine Ahnung, wann die Fähre ankommen wird. Der Fahrgast ist nervös, unsicher und mitunter genervt von der Tatsache, keine relevanten Informationen zu bekommen. Sollte der Fahrgast noch einen Kaffee trinken oder lieber in der Nähe bleiben? Eine Möglichkeit ist der Blick auf marinetraffic.com. Auf diesem Portal können alle Schiffe identifiziert und auch verfolgt werden, sofern sie eine bestimmte Größe haben. Klickt der User auf das dementsprechende Symbol, erhält er Informationen über die Landesflagge, den Schiffstyp, den Status, die aktuelle Geschwindigkeit, den Kurs, die Länge und Breite, den Tiefgang und auch über den Zielhafen. Auf marinetraffic.com finden sich auch zahlreiche Bilder der Schiffe, die von den Usern hochgeladen werden können.

Das System hinter marinetraffic.com

Diese spezielle Daten und Informationen erhalten die User dank "Automatic Identification System" (AIS) oder dem "Universal Automatic Identification System" (UAIS). Bei den automatischen Identifikationssystemen handelt es sich um Funksysteme, die Navigations- und sonstige Schiffsdaten austauschen, sodass in den letzten Jahren eine Verbesserung der Sicherheit und Lenkung des Schiffsverkehrs erfolgte. Am 6. Dezember 2000 wurden die Identifikationssysteme von der "Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) als Standard angenommen. Im "Internationalen Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See" (SOLAS) findet sich auch die Ausrüstungspflicht aller Schiffe, die internationale Fahrten durchführen. Seit dem Januar 2004 sind alle Berufsschiffe über 300 BRZin und seit Juli 2008 auch alle über 500 BRZ verpflichtet, eine AIS-Anlage installiert zu haben. Selbst Schiffe, die mehr als 50 Passagiere an Bord haben und länger als 20 Meter sind, müssen über ein AIS-Bordgerät verfügen. Ausgenommen sind lediglich Kriegsschiffe. Für Traditionsschiffe gibt es nationale Ausnahmeregelungen. Die SOLAS-Regeln gelten nicht für Binnenschiffe; hier sind die nationalen- oder EU-Regeln einzuhalten.

Welche Daten werden übermittelt?

Das AIS meldet zahlreiche Daten, die von den Empfangsgeräten, die sich aber in der Reichweite befinden müssen, empfangen und in weiterer Folge ausgewertet werden. Zu den Daten gehören:
Des Weiteren werden auch die Reisedaten übermittelt. Dazu gehören das Reiseziel, die geschätzte Ankunftszeit und auch die Anzahl der Personen, die sich an Bord befinden. Das Inland-AIS präsentiert zudem noch weitere Daten:
  1. ENI-Schiffsnummer
  2. Gefahrgutklasse der Ladung
  3. Verbandsdaten (Länge, Breite, Gattung ERI)
  4. Tiefgang
  5. Fahrwasserseite rechts/links
  6. Beladungszustand
  7. Maximale Höhe über Wasser
Zu beachten ist, dass natürlich nicht immer alle Daten zur Verfügung stehen. Vor allem bei Sportschifffahrten kommt es immer wieder vor, dass nur der Schiffsname, die Position, der Kurs, MMSI und die Schiffsgröße gefunkt werden. Damit die Daten in weiterer Folge ausgewertet werden können, muss sich in der Nähe eine AIS-Empfangsstation befinden. Steht kein Empfänger zur Verfügung, können die gesendeten Daten somit nicht empfangen und sodann auch nicht weitergeleitet werden. Somit können nur AIS-Schiffe verfolgt werden, die sich in der Küstennähe befinden. Auch niedrig fliegende Satelliten ("LEO" - Low Earth Orbit) können die Daten empfangen und weiterleiten. Vesseltracker.com, ein kommerzieller Dienst, ist - so die eigenen Angaben - der allererste AIS-Provider, der die terrestrischen AIS-Positionen mit seinen Satelliten-Positionen kombiniert. Somit können die User auch Schiffe verfolgen, die sich auf hoher See befinden.

Der User kann ein Teil des Systems werden

Wohnt der User in Wassernähe, kann er eine AIS-Station installieren und in weiterer Folge ein Teil des Systems werden. Der User kann die Station, zumindest mit etwas Glück, kostenlos von der Seite (marinetraffic.com) beziehen. Besitzt der User ein eigenes Schiff oder Boot, kann er dieses ebenfalls mit dem Sender ausstatten und seine Daten über eine App übermitteln. Die App gibt es für Android- und iOS-Geräte. Des Weiteren gibt es kommerzielle Dienste, so etwa FleetMon (www.fleetmon.com), die von Hamburg.de genutzt werden (www.hamburg.de/schiffsradar). Somit können alle Schiffe verfolgt werden, die sich im Raum Hamburg befinden. Die Verfolgung ist rund um die Uhr - in Echtzeit - möglich.

Schiffsposition online verfolgen

Die AIS-Technologie macht es möglich, dass Schiffe und deren Positionen in Echtzeit auf der Karte angezeigt werden können. Im Regelfall wird Google Maps verwendet. Dabei wird die Karte mit AIS-Daten angereichert. Hier spricht man von "Mashup". Es gibt aber mehrere Webseiten, die sich mit den unterschiedlichen Schiffspositionen befassen und diese in Echtzeit auf einer Karte präsentieren. Zu den bekanntesten Seiten gehören Marinetraffic, shipfinder.co und localizatado.

Möchtest Du Schiffe beobachten?

Während bei Flugzeugen ADS-B-Transponder verwendet werden, dienen der Ermittlung der Schiffspositionen sogenannte AIS-Transponder. Bei AIS handelt es sich um ein System zur Ermittlung von Navigationsdaten. Die Daten werden online erfasst und in weiterer Folge auf einer Karte dargestellt. So erhältst Du einen Einblick über die aktuellen Schiffspositionen, wobei die Informationen in Echtzeit dargestellt werden. Zu beachten ist, dass die "Echtzeit" jedoch eine Verzögerung von 1 Minuten aufweist.

Marinetraffic

Du beobachtest gerne Schiffe und möchtest wissen, welche Schiffe gerade unterwegs sind? Dann wirst Du wohl schon einmal auf der Marinetraffic-Seite gelandet sein. Hier werden Dir die Schiffspositionen in Echtzeit angezeigt. Als Karten-Basis fungiert Google Maps. Die Regionen der Weltmeere und Küsten werden in Quadranten unterteilt. Die Zahl, die sich in den Quadranten befinden, soll Dir zeigen, wie viele Schiffe in einem Quadranten sind. Die Schiffstypen werden mit Symbolen unterschieden. Die Legende, die sich auf der linken Kartenseite befindet, gibt dir einen Überblick. Findest Du ein rotes Symbol, handelt es sich um einen Tanker. Du kannst auf das Schiff klicken, sodass Du weitere Informationen - wie etwa den Schiffstyp, den Kurs, die Landesflagge, den Namen, die Geschwindigkeit, den zuletzt gefahrenen Kurs - erhältst. Marinetraffic mag zwar für Schiff-Liebhaber eine bekannte Seite sein, hat jedoch erst durch das Unglück der MS Concordia an Bedeutung gewonnen. Auf der Seite konnte nämlich die Irrfahrt der MS Concordia beobachtet werden. Du wirst überrascht sein, wie stark die Weltmeere befahren sind, wenn Du die Marinetraffic-Seite öffnest. Ein Tipp: Sieh Dir doch einmal die Meerenge von Gibraltar an - Du wirst begeistert sein!

Shipfinder.co

Shipfinder.co basiert auf demselben Prinzip wie Marinetraffic. Auch hier werden die AIS-Daten auf einer Karte dargestellt. Du bekommst zahlreiche Informationen und erhältst des Weiteren Details, wenn Du auf ein Schiff klickst. So kannst Du Informationen über den Schiffnamen, den Kurs und die Geschwindigkeit erhalten. Besonders hervorragend ist die Tatsache, dass auch historische Daten zur Verfügung gestellt werden. Zoome auf die unterste Stufe der Karte, sodass im oberen rechten Bereich "Playback" sichtbar wird. Drücke auf das gewünschte Datum und wähle die gewünschte Uhrzeit aus, wobei Du auch den Schnellvorlauf nutzen kannst, sodass Du eine Aufzeichnung des damaligen Schiffverkehrs erhältst. Zudem kannst Du auf shipfinder.co auch den Kursverlauf aller Schiffe anklicken. Klicke auf "Toggle Ship Path" und erhalte eine detaillierte Übersicht über den Kurs des Schiffes. Ein besonders nettes Features ist auch die Exportmöglichkeit in ein KML-File.

Localizatado

Bei localizatado handelt es sich um eine spanische Internetseite, die sich ausschließlich mit dem Schiffsverkehr rund um Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Holland, Griechenland, USA und China befasst. Hier kannst Du die Schiffspositionen verfolgen und auch entsprechende Küstenabschnitte beobachten. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass nicht nur die Schiffe verfolgt, sondern auch Meteoinformationen und auch der Wind als Layer eingeblendet werden können. Auf der Homepage finden sich zudem zahlreiche Informationen über die einzelnen Schiffe - ein Klick genügt, damit Du weitere Details über das Schiff erhältst. Auf der linken Kartenseite gibt es zudem einen Schieberegler, sodass Du die Positionen des Schiffes im Vorfeld berechnen kannst. Die vorausberechneten Standorte beruhen jedoch auf der Tatsache, dass das Schiff die Geschwindigkeit nicht ändert. So erhältst Du eine Übersicht, wann das Schiff voraussichtlich das Ziel erreicht. "Nautical Charts", eine ebenfalls ausgesprochen nette Funktion, blendet Dir die nautische Seekarte ein. Beachte jedoch, dass diese Karte keinesfalls eine echte Navigation ersetzt und somit nicht für die Navigation eingesetzt werden darf! Zudem kannst Du Dir auch andere Transponder anzeigen lassen. Lasse Dir etwa das Amateurfunkgerät einblenden! Zudem können auch Satellitenspuren und NAVTEX-Daten angezeigt werden. All diese Features machen die Internetseite zu einem spannenden und aufregenden Ort für Schiff-Freunde, die nicht nur Positionen in Erfahrung bringen wollen, sondern auch Informationen und Details wissen möchten.

Du wirst begeistert sein

Wenn Du nicht nur Schiffe verfolgen möchtest, sondern auch Informationen und Details wissen willst, wirst Du von den Internetseiten begeistert sein! Hier erhältst du alle relevanten Details und wirst erstaunt sein, wie befahren unsere Weltmeere doch sind.

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