Führende Umweltorganisationen haben der International Maritime Organization (IMO) einen gemeinsamen Vorschlag vorgelegt, in dem Maßnahmen zur Verhinderung der Expansion der Schifffahrtsbranche in basierende Biokraftstoffe zu verhindern sind, die Klimaziele, natürliche Ökosysteme und Ernährungssicherheit bedrohen könnten.
Pacific Environment, Environmental Defense Fund, Clean Shipping Coalition und The World Wildlife Fund fordern die IMO auf, strenge Schutzmaßnahmen gegen die Biokraftstoffe für den 20. bis 24. Oktober bis zum 20. bis 24.
"Erntebasierte Biokraftstoffe werden seit Jahrzehnten als klimatfreie Lösung für den Transportsektor dargestellt, sind jedoch mit Entwaldung, Nahrungsmittelunsicherheit sowie Land- und Wassergrabungen gebunden".
Das Timing ist kritisch, da die IMO noch etwa sechs Monate hat, um festzustellen, welche Energiewege im Rahmen der Richtlinien zur Bewertung des Lebenszyklus zu einem Übergang des Versands im April 2026 beitragen werden.
Bis 2028 wird erwartet, dass die globale Schifffahrt rund 11 EJ Energie benötigt, vergleichbar mit dem jährlichen Stromverbrauch der Europäischen Union. Experten warnen davor, dass das Netto-Null-Framework ohne ordnungsgemäße Schutzmaßnahmen die billigste Compliance-Option machen könnte, wobei Ölpalme und Soja trotz ihrer Umweltnachteile dominieren werden.
Die Organisationen schlagen vor, dass der IMO ILUC direkt in Lebenszykluswerte einbeziehen sollte, was pflanzliche Biokraftstoffe von Schiffen effektiv ausschließen würde. Zu den alternativen Ansätzen gehören das Ausschluss oder Abschluss von Biokraftstoffen basierend auf dem Ausgang.
Es gibt bereits Präzedenzfälle für solche Einschränkungen. Die Eus S Fueleu Maritime, RefueleU Aviation und das britische SAF-Mandat schließen alle Lebensmittel und futterbasierte Biokraftstoffe aus und behandeln sie wie fossile Brennstoffe. Die International Civil Aviation Organization (ICAO) umfasst ILUC-Emissionen als Teil ihrer wohlverträglichen Lebenszyklusbewertungen.
Die Einreichung ermutigt IMO-Mitgliedstaaten und internationale Organisationen, konkrete Vorschläge zur Einbeziehung quantitativer Metriken in einen risikobasierten ILUC-Rahmen zu liefern und Schutz vor Hochtouren-Risiko-Rohstoffen zu schaffen.
Da Palmölplantagen seit 1990 um 370% gewachsen sind und fast die Hälfte dieser Expansion in hohen Kohlenstoffwäldern betont, betonen die Umweltgruppen, dass die Identifizierung und Quantifizierung von ILUC-Emissionen für die Erkennung der tatsächlichen Auswirkungen dieser Kraftstoffe von grundlegender Bedeutung ist.